Mach mal Klimaschutz! Klimafreundlich Kochen mit Nachbarn

Das Kochen in der Gruppe ist eine soziale Erfahrung, die ein starkes Werkzeug sein kann, um ein Gemeinschaftsgefühl aufzubauen und die Beziehungen zwischen Menschen zu stärken. Der klimabewusste Kochworkshop mit Nachbarn hat Menschen mit unterschiedlichen Kocherfahrungen unterschiedlichen Kulturen und Hintergründen zusammengebracht, um die Erfahrung des gemeinsamen Kochens zu genießen und von anderen zu lernen.


Die ausgewählten Rezepte zielten darauf ab, die Klimaauswirkungen der Teilnehmer zu reduzieren, indem sie hauptsächlich vegane, saisonale und regionale Produkte verwenden. Während des Workshops wurden Themen wie nachhaltige Lebensmittelproduktionspraktiken, Essgewohnheiten, Lebensmittelverschwendung, Verpackung sowie Ernährung und Umwelt im Allgemeinen angesprochen.

Hier mal die Basics zum Thema klimafreundliches Kochen:

  • Kaufen Sie Biolebensmittel.
  • Kaufen Sie saisonales Obst und Gemüse.
  • Kaufen Sie Lebensmittel von regionalen Anbietern. Shrimps kommen z.B. zu 75 % aus Asien. Zusätzliche Vorteile von regionalen Anbietern sind kürzere Lieferzeiten, unkomplizierte Betriebsabläufe, beständige Qualität und eine niedrige CO2 Belastung. Grundsätzlich gilt, ein kurzer Weg vom Erzeuger zum Verbraucher = niedrige CO2 Belastung.
  • Versuchen Sie möglich nicht bei Anbietern zu kaufen, die Offshoring bzw. Auslandsverlagerung betreiben. Diese Güter sind in der Regel erheblich mit CO2 belastet. Eine Ausnahme ist natürlich, wenn der Anbieter eine CO2 Bilanz mit entsprechender Kompensation der entstandenen CO2-Emissionen vorlegen kann.
  • Versuchen Sie möglichst wenig Fleisch, Milch, Eier und Butter zu konsumieren. Die CO2 Belastung von z.B. 1 kg Schweinefleisch beträgt 3,5 kg CO2 und die von 1 kg Rindfleisch beträgt unglaubliche 13,3 kg CO2.
  • Werden Sie Selbstversorger. Eigener Anbau von Obst und Gemüse spart nicht nur CO2. Hervorragende Qualität, keine Belastung durch Schad- und Konservierungsstoffe, sehr geringe Produktionskosten, kein Verpackungsmüll und das Naturerlebnis für die ganze Familie sind gute Gründe.
  • Grundsätzlich gilt, je geringer die Lebensmittel verarbeitet sind, umso geringer ist die CO2 Belastung.
  • Kochen Sie gemeinsam mit Freunden und sparen somit CO2.
  • Versuchen Sie möglichst wenig Lebensmittel wegzuwerfen.
  • Achten Sie beim Kauf von neuen Geräten für den Haushalt auf die Energieeffizienz.
  • Benutzen Sie elektrische Geräte wie z.B. Geschirrspüler bewusster. Sie sparen Energie, wenn der Geschirrspüler voll beladen ist und Sie diesen ohne vorspülen betreiben. Hier soll auch auf die Spültemperatur geachtet werden. Je niedriger die Spültemperatur ist, umso weniger Energie wird verbraucht.

Write a comment

Comments: 0